Schnelsen

Seit Januar 2021 sind wir mit dem EU-Projekt: Lokale Wirtschaft vor Ort in Schnelsen tätig. Das Projekt wird über mehrere Jahre von der Europäischen Union und der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.

Stadtteil
Der Stadtteil liegt an der nordwestlichen Grenze der Hansestadt im Bezirk Eimsbüttel. Schnelsen ist auf eine sehr alte Siedlung gegründet im Jahre 1253 zurückzuführen. „Burgwedel“ sowie die „Süntelstraße“ entstanden in den 1990er Jahren als Neubaugebiete.

Schnelsen ist an erster Stelle ein stetig wachsendes Wohnviertel, eine wilde Mischung aus Einfamilienhäusern, ein paar Gründerzeitvillen aber auch 70er-Jahre-Bauten und Gewerbehöfen. Insgesamt wohnen nach neuesten Zählungen 29.578 Einwohner im Stadtteil. Durch Schnelsen verläuft die Bundesautobahn 7 mit den Anschlussstellen Schnelsen und Schnelsen-Nord sowie die Bundesstraßen 4 und 447.

Die Haupteinkaufsmöglichkeiten in Schnelsen sind die Frohmestraße, die IKEA Filiale, der Roman-Zeller-Platz und die beiden Wochenmärkte Wählingsallee und auf dem Roman-Zeller Platz.

Lokale Wirtschaft vor Ort
Die Nahversorgungsstrukturen konzentrieren sich auf den Zentrumsbereich an der Frohmestraße sowie entlang der Bundesstraßen B4 und B447. Die in den 1990er Jahren errichtete Siedlung Burgwedel verfügt über eigene kleinteilige Nahversorgungsstrukturen.

Mit Ausnahme des Lidl Discounters in Gewerbegebietslage an der Pinneberger Straße weisen alle Anbieter Verkaufsflächen unter 1.000m² auf, v.a. die Supermärkte agieren auf unterdurchschnittlichen Flächengrößen. Mit Ausnahme des Zentrums an der Frohmestraße ist das Angebot in Schnelsen stark discountlastig ausgeprägt.

Der Stadtteil Schnelsen weist mit ca. 403m² Verkaufsfläche pro 1.000 Einwohner im nahversorgungsrelevanten Bereich eine unterdurchschnittliche Ausstattung auf (Hamburger Durchschnitt: 470m²Verkaufsfläche pro 1.000 Einwohner), liegt jedoch über dem des Bezirks Eimsbüttel (391m² Verkaufsfläche pro 1.000 Einwohner).

In Schnelsen konnte im Vergleich zu 2009 eine höhere Verkaufsflächenausstattung bei Nahrungs- und Genussmitteln erreicht werden (ca. 2.410m² zusätzliche Verkaufsfläche). Auch im Bereich Hausrat, Einrichtung, Möbel war ein Verkaufsflächenzuwachs (ca.1.060m²) festzustellen. Die Bereiche Blumen, zoologischer Bedarf und Optik, Uhren, Schmuck konnten leicht zulegen. In den meisten übrigen Sortimenten war insgesamt ein leichter Verkaufsflächenrückgang festzustellen.

Das Bezirksamt Eimsbüttel wird für Schnelsen in den kommenden Monaten das „Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung“ (RISE) beantragen und umsetzen.

Weitere Informationen zur inhaltlichen Umsetzung und den zentralen Handlungsfeldern unseres EU-Projektes Lokale Wirtschaft vor Ort finden Sie hier.

Hier geht es zu Ihren LoWi-Ansprechpartner*innen vor Ort.

KOOPERATIONSPARTNER*INNEN für Schnelsen:

Bezirksamt Eimsbüttel
Fachamt Sozialraummanagement
Abteilungsleitung Integrierte Stadtteilentwicklung
Ansprechpartner:
Herr Urban Conradi
Tel. (0) 40  428 01 – 3491
E-Mail: urban.conradi@eimsbuettel.hamburg.de

Ökonomisches Quartiersmanagement
Frau Annika Saß
Tel.: (040) 539 38 – 160
frohmestrasse@zum-felde.de
https://www.zum-felde.de/

Interessengemeinschaft vor Ort
Herz von Schnelsen e.V.
Frohmestraße 21
22457 Hamburg
info@herzvonschnelsen.de
www.herzvonschnelsen.de

QUELLEN/ DOWNLOAD

  • Problem- und Potenzialanalyse Schnelsen: Bezirksamt Eimsbüttel Fachamt Sozialraummanagement Integrierte Stadtteilentwicklung Stand: April 2021 Download
  • Nahversorgungskonzept 2018 – Bezirk Hamburg-Eimsbüttel: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg-Eimsbüttel, Dezember 2018 Download
  • Hamburger Stadtteil-Profile, Berichtsjahr 2019: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, 2019 Download

Das Projekt Lokale Wirtschaft vor Ort wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID-19-Pandemie und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.

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