Jenfeld

Seit Januar 2021 sind wir mit dem EU-Projekt: Lokale Wirtschaft vor Ort in Jenfeld tätig. Das Projekt wird über mehrere Jahre von der Europäischen Union und der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.

Stadtteil
Jenfeld ist ein Stadtteil von Hamburg im Bezirk Wandsbek. Er liegt zwischen dem Wandsbeker Ortszentrum und der östlichen Landesgrenze zu Schleswig Hollstein. Das ehemalige Dorf Jenfeld- früher „Gelevelde“ von „gelbes Feld“- ist seit dem frühen 14. Jahrhundert bekannt. Seit 1866 war Jenfeld preußisch und kam 1938 zusammen mit Wandsbek zu Hamburg.

Heute leben in Jenfeld auf 5 km² rund 25.000 Menschen, was mit ca. 5000 Einwohnern pro km² eine doppelt so hohe Bevölkerungsdichte ergibt, wie im Hamburger Durchschnitt (Quelle Hamburger Stadtteil-Profile 2019).
Während der Westen des Stadtteils von Einfamilienhäusern geprägt ist, dominieren im Osten Hochhaussiedlungen der 70er Jahre.

Nördlich des Jenfelder Zentrums entsteht zurzeit (2021) auf dem 35-Hektar-Areal der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne das Stadtquartier Jenfelder Au für mehr als 2000 Neu-Jenfelder.

RISE-Gebiet
Auf der Basis der Potenzial- und Problemanalyse (PPA) wurde Jenfeld-Zentrum von 2019 bis 2026 als neues RISE Fördergebiet im Programm „Lebendige Zentren“ festgelegt.

Quelle: Bezirksamt Hamburg Wandsbek

Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (kurz RISE) will der Hamburger Senat die Lebensbedingungen ausgewählter Quartiere verbessern und auch neue oder wachsende Quartiere in der Neuausrichtung und Entwicklung begleiten und an neue Anforderungen anpassen.

In Jenfeld-Zentrum wurde für die Umsetzung und Begleitung dieser Maßnahmen als Gebietsentwicklerin die steg Hamburg mbH durch das Bezirksamt Hamburg-Wandsbek beauftragt. Die Gebietsentwicklerin bildet gemeinsam mit der Gebietskoordinatorin des Bezirksamtes Hamburg-Wandsbek das Gebietsmanagement. Weiterführende Infos zu RISE und Gebietsentwicklung finden Sie hier.

Lokale Wirtschaft vor Ort
Ein wichtiger Teilaspekt von RISE ist die lokale Ökonomie. Hier setzt auch unser neues EU-Projekt „Lokale Wirtschaft vor Ort“ an.

Die Nahversorgung wird überwiegend durch Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomie und Dienstleister im Bereich Rodigallee/ Öjendorfer Damm bereitgestellt. Hier befindet sich das Einkaufszentrum „JEN“ und in dessen unmittelbarer Nachbarschaft eine ganze Reihe von ergänzenden Angeboten (Ärztehaus etc.).

Die reine Verkaufsfläche ist mit ca. 470 m² Verkaufsfläche pro Einwohner zwar leicht unterdurchschnittlich, bezogen auf den Hamburger Durchschnitt- allerdings können 89 % der Einwohner ihren Nahversorgungsbedarf in fußläufiger Entfernung decken. Die Nahversorgung in Jenfeld weist Defizite auf, ist aber insgesamt gewährleistet (Quelle Bezirkliches Nahversorgungskonzept Wandsbek 2018).

In den kommenden Jahren werden wir als Projekt versuchen, diesen Defiziten – zusammen mit unseren Kooperationspartnern von steg und Bezirksamt Hamburg-Wandsbek – entgegen zu wirken.

Weitere Informationen zur inhaltlichen Umsetzung und den zentralen Handlungsfeldern unseres EU-Projektes Lokale Wirtschaft vor Ort finden Sie hier.

KOOPERATIONSPARTNER*INNEN für Jenfeld:

Steg Hamburg mbH
Gläserne Werkstatt/ EKZ-Jenfeld
jenfeld-zentrum@steg-hamburg.de

Daniel Boedecker
Tel.: 040 431393-841
daniel.boedecker@steg-hamburg.de

Tabea von Petersdorff-Campen
Tel.: 040 431393-52
tabea.petersdorff@steg-hamburg.de

Bezirksamt Hamburg Wandsbek
Fachamt Sozialraummanagement
Integrierte Stadtteilentwicklung
Britha Krause
Tel.: 040 42881 2843
britha.krause@wandsbek.hamburg.de

QUELLEN/ DOWNLOAD

  • Problem- und Potenzialanalyse Jenfeld: steg Hamburg mbH/ Bezirksamt Hamburg-Wandsbek, Stand: April 2019 Download
  • Nahversorgungskonzept 2018 – Bezirk Hamburg-Wandsbek: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg Wandsbek, 2018 Download
  • Hamburger Stadtteil-Profile, Berichtsjahr 2019: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, 2019 Download

Das Projekt Lokale Wirtschaft vor Ort wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID-19-Pandemie und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.

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