Eidelstedt – Mitte

Seit Januar 2021 sind wir mit dem EU-Projekt: Lokale Wirtschaft vor Ort in Eidelstedt tätig. Das Projekt wird über mehrere Jahre von der Europäischen Union und der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.

Stadtteil
Eidelstedt ist ein lebendiger Stadtteil, der häufig unterschätzt wird. Als ehemaliges Dorf – lange Zeit überwiegend durch Landwirtschaft geprägt – wurde mit der Industrialisierung und dem Ausbau der Eisenbahnstrecke Eidelstedt immer mehr zum attraktiven städtischen Vorort von Hamburg. 1937 wurde Eidelstedt offiziell zum Hamburger Stadtteil, der u.a. in den 1960er Jahren noch einmal einen starken Wachstumsschub erfuhr. Den Bezug zur Natur konnte sich der Stadtteil immer bewahren und gehört zu einer der größten Qualitäten.

Eidelstedt ist auch heute durch vielfältige Bebauungsprojekte ein Stadtteil mit einem überproportional starken Bevölkerungswachstum. Diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen (vgl. steg Hamburg mbH, RISE-FÖRDERGEBIET „Eidelstedt-Mitte“, 2020, S.17).

RISE –Gebietsgrenzen (Quelle: freie Hansestadt Hamburg)

RISE-Gebiet
Seit 2016 ist Eidelstedt-Mitte ein RISE-Fördergebiet. Mit dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (kurz RISE) will der Hamburger Senat die Lebensbedingungen ausgewählter Quartiere verbessern und auch neue oder wachsende Quartiere in der Neuausrichtung und Entwicklung begleiten und an neue Anforderungen anpassen. In Eidelstedt soll auszugsweise das Gebiet rund um den Eidelstedter Platz als zentraler Versorgungsbereich für das Einkaufen gestärkt werden. Weiterhin werden und wurden Projekte in den verschiedenen Bereichen wie Bildung, Kultur, Wohnen etc. gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt und umgesetzt, um den Stadtteil aufzufrischen und für alle attraktiver zu gestalten.Vor Ort wurde zur Steuerung der Maßnahmen die steg Hamburg mbH, als Gebietsentwicklerin, beauftragt. Neben der Erstellung des Integrierten Entwicklungskonzeptes in einem umfangreichen Beteiligungsverfahren, übernimmt die steg mbH die Entwicklungs- und Kommunikationsaufgaben im Stadtteil. Weitere Informationen zu RISE finden Sie hier.

Lokale Wirtschaft vor Ort
Nach der langen Umbauzeit und der erfolgreichen Wiedereröffnung des Eidelstedt Centers, hat nun die Umbauzeit des Eidelstedter Bürgerhauses am zentralen Marktplatz begonnen.

Der dort befindliche Wochenmarkt musste zwar zusammenrücken, ist aber weiterhin mit seiner gewohnten Qualität ein wichtiger Magnet für den Stadtteil. Durch weitere Bauprojekte im Zentrum wird sich auch weiterhin die Eidelstedter Gewerbelandschaft stark verändern und einigen Herausforderungen gegenüber stehen. Im Austausch mit der Quartiersentwicklerin, steg hamburg mbH, und dem Bezirksamt Eidelstedt betrachten wir in diesem Prozess ganzheitlich und individuell die Belange der lokalen Wirtschaft in Eidelstedt und unterstützen und begleiten diese auch weiterhin in den nächsten Jahren vor Ort.

Weitere Informationen zur inhaltlichen Umsetzung und den zentralen Handlungsfeldern unseres EU-Projektes Lokale Wirtschaft vor Ort finden Sie hier.

Hier geht es zu Ihren LoWi-Ansprechpartner*innen vor Ort

KOOPERATIONSPARTNER*INNEN für Eidelstedt:

Steg Hamburg mbH
Simon Kropshofer
Stadtteilbüro Eidelstedt
Elbgaustraße 27, 22523 Hamburg
E-Mail: simon.kropshofer@steg-hamburg.de
Webseite: http://www.eidelstedt-mitte.de

Bezirksamt Eimsbüttel
Grindelberg 62-66
20144 Hamburg
Bezirksamt@eimsbuettel.hamburg.de
Fachamt Sozialraummanagement
Axel Vogt
axel.vogt@eimsbuettel.hamburg.de
Stadt- und Landschaftsplanung
Jakob F. Schmid
jakob.schmid@eimsbuettel.hamburg.de

QUELLEN/ DOWNLOAD

  • RISE-FÖRDERGEBIET „Eidelstedt-Mitte“ ZWISCHENBILANZIERUNG und Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts HAMBURG, steg Hamburg mbH,16. Dezember 2020 Download
  • Hamburger Stadtteil-Profile, Berichtsjahr 2019: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, 2019 Download
  • Nahversorgungskonzept 2018 – Bezirk Eimsbüttel: GMAGesellschaft für Marktund Absatzforschung mbH, Dezember 2018 Download

 


Das Projekt Lokale Wirtschaft vor Ort wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID-19-Pandemie und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.

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